Sozialgerechte Maßnahmen gegen die Klimakrise setzen!

Bus und Bahn sollen besser werden. Bus-fahren soll gratis für alle Menschen sein. Öl und Benzin sind schlecht für die Umwelt. Wir wollen weg von Öl und Benzin. Große Firmen müssen mehr für Umwelt-Schutz tun.

Wir können … sozialgerechte Maßnahmen gegen die Klimakrise setzen.

Die Klimakrise steht nicht vor der Tür, sondern hat Österreich bereits voll erfasst: Hitzewellen, Ernteausfälle, Hochwasser und andere Extremsituationen gehören 2019 zu unserem
Alltag. Darunter leiden aber nicht jene, die diese Krise verursachen. Die Konzerne und die reichsten 10% der Menschen killen durch ihr Profitstreben und ihr Konsumverhalten das Klima. Konkret sind die 100 größten Konzerne für 71% aller CO2-Emissionen seit 1988 verantwortlich, und die reichsten 10 % der Bevölkerung tragen mit ihrem verschwenderischen Lebensstil zu gut 50% der Umweltverschmutzung bei. Und das alles, während die ärmeren 50% der Bevölkerung von steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten erdrückt werden und die Folgen der Erderhitzung als erste spüren: hohe Nahrungspreise durch Missernten in der Landwirtschaft, mehr Hitzetote als Verkehrstote und immer mehr Verkehr durch die um sich greifende Zersiedelung.

Die Konzerne killen das Klima – wir helfen Klima und Mensch.

Die gegenwärtigen Parteien kennen nur eine Lösung: Die Folgen der Klimakrise sollen verstaatlicht werden, die Bürger*innen sollen einen Aufpreis zahlen: und zwar auf Lebensmittel, Treibstoffe, Heizöl u.a.m. Als Heilmittel gilt etwa eine CO2-Steuer. Doch eine solche Steuer macht erwiesenermaßen gerade das Leben der Geringverdienenden noch teurer und härter, sofern sie nicht in einen sozialen und ökologischen Umbau des Steuersystems eingebettet ist. Für uns ist klar: Klimapolitik darf nicht zu einem hippen Lifestyle werden, der diejenigen Menschen an den Pranger stellt, die sich einen „grünen“ Lebenswandel erst gar nicht leisten können. Die Zeche haben vielmehr diejenigen zu bezahlen, welche die Klimakrise verursacht haben.

Wir können und müssen daher Folgendes umsetzen:

  • Einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, wobei in einem ersten Schritt der Nahverkehr auf dem Land und entlang der großen Einfallsachsen kostenlos zur Verfügung stehen soll.
  • Den Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern bis 2030. Umweltzerstörung darf zudem nicht weiter ein Profitgeschäft bleiben; die OMV darf nicht länger teilprivatisiert sein und muss die Entwicklung erneuerbarer Energieträger vorantreiben.
  • Eine Reduzierung des Emissionshandels. Dieser ist eine moderne Form des Ablasshandels und daher als langfristiges Steuerungsinstrument nicht tragbar.
  • Ein Ende der „Zubetoniererei“ durch den profitgetriebenen Wohnungsmarkt! Eine kommunale Wohnbauinitiative ist der beste Garant gegen die Klimakrise und für ein bezahlbares Leben.
  • Kein Lifestyle-Diktat und keine Ausgrenzung. Vielmehr müssen alle Menschen in Österreich Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln und nachhaltig produzierter Kleidung haben.
  • Ein Eintreten gegen Rüstungsindustrie und Kriege, welche die Lebensgrundlagen in vielen Regionen zerstören. Die immerwährende Neutralität Österreichs gehört gefestigt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden..

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